Wofür bist du dankbar? – Impuls 14

Es lohnt sich immer wieder darauf zu schauen und dir bewusst zu machen, wofür du dankbar bist, und scheinbare Selbstverständlichkeiten zu hinterfragen:

  • die Anwesenheit geliebter Menschen, die dich umgeben
  • saubere Luft, frisches Wasser, genug Nahrung, ein Dach über dem Kopf, Kleidung, …
  • die warme Dusche am Abend oder Morgen
  • usw.

Dankbarkeits-Übung

  1. Für welche Momente in deinem Leben bist du dankbar? Wie fühlst du diese Dankbarkeit? Was ist nicht selbstverständlich? Schreibe deine Antworten auf. Vielleicht entstehen dabei neue Fragen und Einsichten, wofür du dankbar bist.
  2. Wenn du magst, dann lege dir ein Dankbarkeitstagebuch an und notiere dir abends vor dem Schlafen gehen 3 – 5 Dinge, für die du am Tag dankbar bist. Es können große oder auch ganz kleine und einfache Dinge sein. Beobachte, was sich in dir verändert, wenn du dein Tagebuch über eine längere Zeit regelmäßig pflegst.
  3. Wenn du heute Zeit hast, dann schreibe den Menschen, denen du für etwas danken möchtest eine Nachricht in der Form deiner Wahl (Brief, Nachricht über einen Messanger) und teile ihr oder ihm mit, wofür du dankbar bist. Lasse dich überraschen, was zu dir zurückkommt. Falls das aus irgendeinem Grund nicht möglich ist, schreibe die Nachricht für dich und bewahre sie z. B. in deinem Dankbarkeitstagebuch auf.

Dankbarkeits-Inspiration

Bruder David Steindl-Rast (*1926), Benediktinermönch und Mystiker, beschäftigt sich sein Leben lang schon grundlegend mit dem Thema Dankbarkeit. Seiner Erkenntnis nach entstehen Glück und Wohlbefinden durch Dankbarkeit. Er sieht Dankbarkeit einerseits als ein persönliches Phänomen, das andererseits auch gesellschaftliche Implikationen hat: 

„Dankbares Leben macht zunächst furchtlos. Es entspringt dem Vertrauen, dass auch alles, was uns bedrohlich erscheint, Gelegenheiten mit sich bringt, die uns das Leben schenkt. Wenn wir für diese Gelegenheiten dankbar sind, brauchen wir uns nicht mehr zu fürchten. Aus dieser Furchtlosigkeit resultiert dann Friedfertigkeit, respektvolle Zusammenarbeit und Teilen. Wenn wir nur diese drei Früchte der Dankbarkeit ansehen – Gewaltfreiheit, Zusammenarbeit und Teilen –, dann ist das schon revolutionär in unserer Welt. Würde sich nur eines davon durchsetzen, dann hätten wir bereits eine ganz andere Welt. Es ist nicht schwer, sich vorzustellen, wie herrlich eine Welt aussehen könnte, in der die Menschen dankbar zusammenleben. Das ist die Welt, die wir uns wünschen.“  

Bruder David Steindl-Rast (Moment by moment, Ausgabe 04_2017)

Mit dieser Aussage gibt David Steindl-Rast gerade in dieser Zeit einen richtungsweisenden Impuls, uns in Dankbarkeit zu üben – mit Auswirkungen, die für uns persönlich positiv wirksam sind, wie auch für das Große Ganze. 

Eine schöne Dankbarkeits-Inspiration findest du auch in seinem Video „Ein Tag voll Dankbarkeit“.

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