Das unterwegs-Finanzkonzept - FairPay

FairPay

Wie sieht ein sinnvolles und faires Finanzkonzept für (Wander-)Coaching aus? Mit dieser Frage haben wir uns intensiv beschäftigt und “FairPay” entwickelt.

Folgende Kriterien waren uns bei der Entwicklung wichtig:

  • Sicher genug für Interessierte, nicht die „Katze im Sack“ zu kaufen
  • Klar und verständlich
  • Einladend auch für Menschen, die nicht viel Geld zahlen können
  • Freier und bewusster Umgang mit Geld – Geld als soziales Gestaltungsmittel
  • Angemessenes Einkommen sowie ein Grundmaß an Sicherheit und Planbarkeit für uns als Coaches

Mit dem Modell, das wir gefunden haben, sind wir sehr zufrieden. Da es etwas ungewöhnlich ist, möchten wir es dir hier erläutern.

Der Preis aller unserer Angebote (mit Ausnahme von Einzelcoaching) setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen:

  1. Der Grundpreis ist fest und wird vor dem Coaching bezahlt. Er deckt Grundkosten wie Unterbringung, Verpflegung, Arbeitsmaterialien und Versicherung ab. Dieser kann von Angebot zu Angebot stark variieren, was beispielsweise an der Art der Unterkunft liegt.

  2. Den frei wählbaren Coaching-Preis zahlst du nach dem Angebot für unsere eigentliche Coaching-Leistung. Damit kaufst du nicht die „Katze im Sack“ und kannst den Betrag an deine finanziellen Verhältnisse sowie an den persönlichen Mehrwert, den dir das Coaching gebracht hat, anpassen. Wir empfehlen einen Richtwert, der sich am üblichen Marktwert für ein vergleichbares Coaching orientiert (Anzahl an Coaching-Stunden, Dauer des Angebots, Anzahl an Teilnehmenden, Anzahl an Coaches). Zusätzlich machen wir je Angebot transparent, welche Höhe des Coaching-Preises für uns welchen Stundensatz bedeutet – auch dies kann dir als Orientierung dienen.

Das Besondere hierbei: den Coaching-Preis zahlst du nicht für dich, sondern für diejenigen, die nach dir ein Wandercoaching in Anspruch nehmen. Das Coaching, das du bekommen hast, ist demnach ein Geschenk von vorhergehenden Teilnehmenden an dich. Dadurch möchten wir sicherstellen, dass du am Ende keinen Druck verspürst einen bestimmten Betrag geben zu müssen. Viel wichtiger ist uns, dass du das Angebot und uns unterstützt, damit wir die Arbeit auch nach dir fortsetzen können.

Diese Vorgehensweise ist auch für die Beziehung zwischen Coach und Gecoachten hilfreich: da unsere Teilnehmenden erst nach dem Coaching zahlen, kommen sie erwartungsfreier und weniger mit der Vorstellung „ich habe gezahlt, jetzt mach mein Problem weg“ zum Wandern. Durch diese offene Haltung können wir freier miteinander arbeiten, wodurch oft mehr wirkliche und nachhaltige Veränderung entstehen kann.

Grundsätzlich betrachten wir Geld nicht als Belohnung für unsere Arbeit, sondern als Ermöglichung: während wir mit dir wandern, uns darauf vorbereiten, uns weiterbilden etc., können wir nicht anderweitig Geld verdienen, daher benötigen wir Geld, um diese Arbeit, die wir sehr lieben, zu erbringen. Auch daher fühlt es sich passend für uns an, wenn du nach dem Coaching aus freien Stücken bezahlst, und damit uns und anderen Teilnehmenden so das nächste Wandercoaching ermöglichst.

Rechtlich zählt der Coaching-Preis als „freiwilliges Leistungsentgelt“. Es unterliegt, wie auch der Grundpreis, der Mehrwertsteuerpflicht, die wir folglich auf der Endabrechnung für beide Preis-Bestandteile ausweisen.

Es gibt ab und zu Menschen, die sich mit diesem Finanzkonzept schwer tun und sich einen festen Preis wünschen. Auf Anfrage können wir daher zu jedem Angebot auch einen Festpreis nennen.

Wenn Du Fragen oder Feedback zu unserem Finanzkonzept hast, freuen wir uns, von dir zu hören!