Wie weiter? Perspektivwechsel in der Natur – Impuls 19

Diese Übung ermöglicht dir eine neue Sicht auf ein Thema in deinem Leben zu bekommen, das dich aktuell beschäftigt. Die Übung kann dir die Vielschichtigkeit des Lebens aufzeigen, die auch in jedem scheinbaren „Problem“ verborgen liegt.

Schreibe eine Eigenschaft, die du mit dem Thema in Verbindung bringst, das dich aktuell beschäftigt, auf ein Blatt Papier. Dies könnte z.B. sein, „schwer“, „zurückhaltend“ oder ähnliches. Überlege dir dann das Gegenteil dazu, das du vermutlich weniger stark verspürst. Schreibe auch das Gegenteil auf das Papier. Dann verbinde das Gegensatzpaar mit dem Wort »UND«, z. B. »Ich bin faul und fleißig«, »Ich bin offen und verschlossen«, oder: »Mein Leben ist langweilig und lebendig.«

Begib dich dann mit einem Notizbuch an einen Ort in der Natur, an dem du dich wohl und sicher fühlst. Suche dir dort zwei Plätze, die dir passend zu deinen Begriffen erscheinen. Diese Orte können die Gegensätzlichkeit der Begriffe widerspiegeln, z.B. ein heller und ein dunkler Ort oder ein enger, geborgener Ort und einer mit viel Weite. Spüre, zu welchem Ort es dich zuerst hinzieht. Wenn du dorthin gehst, nimm bewusst alles wahr, was sich um dich herum zeigt und was dich innerlich bewegt. Schreibe deine Gedanken dazu auf. Betrachte dich selbst und deine Position in Gedanken auch aus der Vogelperspektive, vielleicht erhältst du dann noch weitere Impulse.

Wechsle dann den Ort.

Nimm auch hier wieder bewusst wahr: Welche Dinge begegnen dir hier am zweiten Ort. Vielleicht Tiere, Blumen oder Steine? Vielleicht ein Baum, der sich in der Nähe befindet? Welche Sätze, Gedanken und Bilder kommen dir in den Sinn? Wie fühlt sich dein Körper an diesem Ort an? Wie geht es dir emotional? Was siehst du aus der gedanklichen Vogelperspektive heraus? Schreibe auch an diesem Ort alles auf, was dir begegnet und in den Sinn kommt.

Du kannst noch einige Male zwischen den Gegensatzorten hin und her wechseln. Spüre, ob und was sich verändert. Versuche, zum Abschluss einen Punkt zwischen den beiden Orten zu finden, an dem du dich in diesem Moment wohl fühlst. Bist du näher oder weiter entfernt von deinem Ausgangspol? Welche Gedanken und Gefühle erfährst du an dem neuen Ort?

Schau, ob sich eine Geste oder ein Satz in dir zeigt, um das Gefühl an diesem Ort in dir zu verankern. Wenn es sich stimmig für dich anfühlt, bedanke dich für die Unterstützung der Natur.

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